*Orientierung in kritischen zeiten.
Angstberatung, Burnout-Prävention & stressbewältigung

Wir sind dazu bestimmt, glücklich zu sein. 

 

***Neue Welten zu entdecken wird dir nicht nur Glück und Erkenntnis, 

sondern auch Angst und Kummer bringen.

Wie willst du das Glück wertschätzen, wenn du nicht weißt, was Kummer ist?

Wie willst du Erkenntnis gewinnen, wenn du dich deinen Ängsten nicht stellst?

Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens darin,

die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen,

wie du dir niemals hättest träumen lassen.*** 

(aus: Der träumende Delphin. Eine magische Reise zu dir selbst. Von Sergio Bambaren)

Über mich

Vor einigen Jahren hatte ich das Erlebnis einer Panikattacke. Ich hatte gerade mein Studium (Soziologie) abgeschlossen und war zum ersten Mal in meinem Erwachsenenleben FREI von jeglichen Verpflichtungen. Panikattacken gelten als die höchste Form der Angst, sie können jedoch auch durch Stress ausgelöst werden. Lange Zeit dachte ich, es war die Antwort auf den enormen Stress, den ich mir in den letzten eineinhalb Jahren während des Schreibens der Diplomarbeit und dem Lernen für die Diplomprüfung machte. Und wegen der großen Prüfungsangst, die ich in den sechs Wochen entwickelte, nachdem ich die Diplomprüfung beim ersten Anlauf nicht schaffte und für den zweiten Termin lernen musste.

Heute bin ich der Ansicht, dass mich diese Panikattacke und die darauffolgende Angst vor der Angst davor bewahrt haben, weiterzumachen wie bisher - gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Früher hätte ich gesagt, die Angst hat mich gezwungen. Heute weiß ich, dass mir meine Angst genau die Kraft gegeben hat, die ich brauchte, um etwas zu meinem Wohl zu verändern.

Als Soziologin war ich lange Zeit "kopflastig" - ich wollte sehen, ergründen und "wissen". Mein Verstand war mein Instrument, um das Leben zu begreifen. Doch ich habe die Erfahrung machen dürfen, dass es Dinge in unserem Leben, auf unserer Welt und in uns selbst gibt, die weder sichtbar, geschweige denn beweisbar sind. Dass es also Dinge gibt, die wir uns nicht erklären können, die aber dennoch da sind. Dinge, die wir nicht wissen, sondern an die wir nur glauben können. Mir wurde bewusst, dass der Glaube eine ganz besondere Kraft hat - eine Kraft, die uns Halt gibt und die uns durch schwierige Zeiten tragen kann. Dabei ist es völlig einerlei, woran wir glauben. 

Wir sind viel mehr als unser Verstand. Wir fühlen - wenn auch oftmals unbewusst. Lange Zeit habe ich meine Gefühle missachtet, habe mich angepasst, Rücksicht genommen auf jeden anderen nur nicht auf mich selbst. Kurzum: Ich häufte so viel Fachwissen an, doch ich wusste kaum etwas über mich selbst. Bis zu jenem Tag. Panikattacken äußern sich in heftigen Körperreaktionen - mein Körper schrie und flehte mich an: "Schau doch endlich her!" Ab diesem Tag konnte ich nicht mehr nur kopflastig sein, denn mein Körper ließ es nicht mehr zu. Und mein Verstand konnte mir hierbei auch nicht helfen. Ich fing an, auf mich zu schauen, mich zu beobachten, achtsam zu werden gegenüber meinen Bedürfnissen und meinen Gefühlen. Ich fing an, meinen Körper wahrzunehmen und auf ihn zu hören.

Ich erkannte, dass mir mein Körper permanent Botschaften schickt. Er ist so viel weiser als mein Verstand es jemals sein könnte. Denn: Mein Verstand wiederholt den Großteil der Zeit Dinge, die ich im Außen (durch Lesen, Gespräche etc.) wahrgenommen habe. Mein Körper merkt sich jedoch, was ICH PERSÖNLICH erlebt und erfahren habe und damit, was mir gut tut und was nicht gut für mich ist. 

Im Kindesalter haben die meisten von uns durch andere Menschen erfahren, dass wir, wenn wir fühlen, wie wir fühlen, und uns verhalten, wie wir uns verhalten, "nicht richtig", "nicht gut" oder "nicht liebenswert" sind. Die Erfahrungen im Kindesalter bleiben in unserem Unterbewusstsein - für immer. Denn wir vergessen nichts und niemals. Leider sind uns diese Erinnerungen oft nicht bewusst. Daher handeln wir in bestimmten Situationen völlig unbewusst. Gemeint sind jene Situationen, in denen es heißt: "Da konnte ich einfach nicht aus meiner Haut!" 

Wir können jedoch sehr wohl "aus unserer Haut": Es geht darum, uns darüber bewusst zu werden, was wir tun oder was wir nicht tun, wonach wir streben oder was wir meiden. Es geht darum, zu reflektieren, was geschehen ist und wie wir fühlen.

Wird uns bewusst, wie wir tatsächlich fühlen, werden wir uns unserer Selbst bewusst.

Durch (Selbst-)Bewusstsein erlangen wir die Fähigkeit, unseren Alltag und somit auch unsere Zukunft selbst(-bestimmt) zu gestalten.

Dabei kann Lebensberatung sehr dienlich sein.

Durch meine Ausbildung zur Diplomierten Lebens- und Sozialberaterin habe ich zu mir selbst gefunden und meine eigenen Ängste kennengelernt. Das Schöne ist, dass ich dadurch auch gelernt habe, andere Menschen auf diesem Weg zu begleiten. Ich habe das Vertrauen und den Glauben gewonnen, dass Angst etwas Wunderbares ist, wenn wir sie willkommen heißen und ihr zuhören. Aus meinen eigenen Erfahrungen weiß ich, dass es sich auszahlt, der Angst ins Gesicht zu sehen.

Als Lebensberaterin biete ich dir ein "Du", ein Gegenüber, welches dir dabei hilft, dich selbst zu erkennen, dir selbst wieder näher zu kommen. Ich bin nicht dazu da, dir meine Meinung zu sagen oder dir Ratschläge zu geben, im Gegenteil:

Ich unterstütze dich dabei, deine eigene Wahrheit zu finden und auch zu leben, dir deiner Möglichkeiten und Grenzen bewusst zu werden und zu lernen, dir selbst ein guter Freund zu sein.

 

Zu meinen Ausbildungen:

Nach dem Studium der Soziologie mit Schwerpunkt Arbeits- und Organisationssoziologie, bei welchem ich mich mit den Auswirkungen des Wandels in der Arbeitswelt einschließlich der steigenden Burnout- und Depressionszahlen in der Bevölkerung beschäftigte, entschied ich mich für eine Weiterbildung als Burnout-Prophylaxetrainerin und Burnout-Beauftragte für Unternehmen. Dabei entdeckte ich meine Freude an der Arbeit mit Menschen. Um meine Kompetenzen diesbezüglich zu erweitern und eine eigene Praxis eröffnen zu können, absolvierte ich die Ausbildung zur Diplomierten Lebens- und Sozialberaterin mit Schwerpunkt Angst und Stress, die ich im Jänner 2018 abgeschlossen habe.

Tätigkeitsfeld:

Neben meiner mittlerweile dreijährigen Praxistätigkeit habe ich mit meiner Kollegin Margret Lindner (mehr Infos unter http://mantanka.eu) die Selbsthilfegruppe "Atempause." ins Leben gerufen, bei welcher wir uns in den Jahren 2015 bis 2017 gänzlich dem Thema der Burnout-Prävention widmeten. Als "Die Impulsgeberinnen" hielten wir 2017 Vorträge und Workshops, deren Inhalte im Allgemeinen auf die "Entwicklung der Persönlichkeit" abzielten und im Speziellen immer wieder zentrale Themen der Burnout-Prävention darstellten, wie bspw. Elemente aus

- der Ziel- und Wertearbeit, welche zur Bewusstwerdung über persönliche Ziele und des persönlichen Wertesystems beitragen und die wiederum als Basis für eine selbstbestimmte Gestaltung eines erfüllenden Lebens dienen,

- dem Genusstraining, welches vor allem dazu dient, sich in Achtsamkeit zu üben - klingt einfach, ist es NICHT!-), Genusstraining beinhaltet "Zeit nehmen für etwas", zB. eine Orange mit ALLEN Sinnen genießen (anschauen, daran riechen, sie fühlen/tasten, ein Stück in den Mund legen und beobachten, was passiert - es klingt banal, ist aber so effektiv!) aber auch, um persönliche Sinnesneigungen kennenzulernen bzw. wiederzuentdecken, um die Frage beantworten zu können "Was tut mir gut?" (Es tut so gut, zu wissen, was einem gut tut!-) ... und dann noch

- der Gestaltberatung, im Zuge dessen "innere Bilder nach außen getragen werden" - auf kreative Art und Weise. Dadurch werden zum Einen verdrängte oder nicht bewusste Persönlichkeitsanteile sichtbar, wodurch sie be- und auch verarbeitet werden können, zum Anderen wird die individuelle Kreativität gefördert, was wiederum sehr gesundheitsförderlich ist, weil dadurch das Potential "um die Ecke zu denken" gefördert wird  und dies wiederum dafür dienlich ist, sich durch kreative Ideen aus unangenehmen Situationen befreien oder eine wertvolle Bereicherung für die Gesellschaft schaffen zu können. ;)

(siehe hierzu: www.die-impulsgeberinnen.at)

***Verliere nie die hoffnung.

auch in der dunkelsten nacht brennt irgendwo ein licht für dich.***